Wie der Nortel Empfänger arbeitet, woher die Daten auf der Karte kommen und was die Linien und Farben bedeuten.
Ein Empfänger am Flugplatz Gruibingen-Nortel (EDSO) hört gleichzeitig zwei Frequenzbänder ab. Ein Server
wertet aus und stellt die Karte bereit.

Software Defined Radio mit zwei getrennten Empfängern (Tunern) in einem Gehäuse.
im Antennenkabel, der über das Antennenkabel versorgt wird
Rauscharmer Vorverstärker für 1090 MHz mit dreifacher Filterung, eingeschleift im Kabel der ADS-B-Antenne. Er verstärkt die schwachen Signale weit entfernter Flugzeuge, bevor sie durch das Kabel gedämpft werden, und blendet starke Störsender außerhalb von 1090 MHz aus. Seinen Strom (5 V) bekommt er über das Antennenkabel vom Bias-T der RSPduo
.

Steht am Empfänger, betreibt die RSPduo
und dekodiert die Signale direkt vor Ort. Läuft dauerhaft und startet nach Stromausfall selbstständig neu.

Ein zweiter, einfacher Empfänger für den Flugfunk auf der Platzfrequenz 128.740 MHz. Daraus entstehen Livestream und Mitschrift unter /funk.

Nimmt die Daten über einen verschlüsselten VPN-Tunnel entgegen, führt sie zusammen und liefert diese Webseite aus.
Vom Funksignal bis zum Symbol auf der Karte.
, zwei Antennen und ein Low Noise Amplifier
im Kabel der ADS-B Antenne
direkt am Empfänger.
. FLARM-Meldungen gehen von hier direkt an das Open Glider Network unter der Kennung EDSO.Die ADS-B-Daten gehen zusätzlich an Flightradar24 und FlightAware, die Registrierungen werden aus mehreren Datenbanken aufgelöst. Beim Flugfunk wandelt rtl_airband das Signal des DVB-Sticks
in einen Livestream, eine Spracherkennung (Whisper) schreibt mit.
Diese Elemente siehst du in tar1090.
Alle Antennen stehen am Flugplatz Gruibingen-Nortel (EDSO). Von hier aus wird gemessen: Entfernungen und Reichweitenlinien beziehen sich auf diesen Punkt.
Zwei weiße Konturen zeigen, wie weit der Empfang theoretisch reicht, wenn ein Flugzeug in 10.000 ft (ca. 3.000 m) beziehungsweise 30.000 ft (ca. 9.000 m) fliegt. Grundlage ist das Geländemodell: Berge und Hügel verdecken das Signal, die Linien folgen deshalb dem Horizont.
Je höher ein Flugzeug fliegt, desto weiter reicht der Empfang. Die äußere Linie gehört zur größeren Höhe.
Die gelbe Linie umschließt alle Positionen, aus denen der Empfänger tatsächlich Flugzeuge gehört hat. Sie wächst mit jedem neuen Rekord und zeigt damit die real erreichte Reichweite in jede Richtung. Die weißen Linien sind die Rechnung, die gelbe Linie ist die Messung.
Die Farbe eines Symbols zeigt die Höhe über dem Meer. Am Boden ist ein Flugzeug grau, danach geht es von warmen zu kalten Farben:
Ein orangefarbenes Flugzeug im Landeanflug ist also tief, ein violettes Verkehrsflugzeug fliegt in Reiseflughöhe.
Ein weißes Symbol bedeutet, dass der Empfänger am Flugplatz das FLARM-Signal dieses Flugzeugs selbst und direkt empfangen hat. Zusätzlich steht hinter dem Rufzeichen ein E. Nach etwa einer Minute ohne eigenen Empfang färbt sich das Symbol wieder nach Höhe.
FLARM-Flugzeuge in der Nähe, die nur über das Internet-Netzwerk des Open Glider Network gemeldet werden, erscheinen in der normalen Höhenfarbe. Eine Tilde ~ vor der Kennung bedeutet nur, dass es sich um keine offizielle Flugzeugadresse (ICAO) handelt, wie bei FLARM üblich.
Beide Systeme senden die Position eines Flugzeugs per Funk. Gedacht sind sie für verschiedene Zwecke.
| ADS-B | FLARM | |
|---|---|---|
| Zweck | Flugsicherung und Kollisionswarnung im Linienverkehr | Kollisionswarnung zwischen Flugzeugen der Allgemeinen Luftfahrt, vor allem Segelflug |
| Frequenz | 1090 MHz | 868 MHz (Europa) |
| Typische Nutzer | Verkehrsflugzeuge, Geschäftsreiseflugzeuge, viele Motorflugzeuge | Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichte, Hubschrauber, Motorflugzeuge mit Zusatzgerät |
| Adresse | weltweit eindeutige ICAO-Adresse (24 Bit) | eigene FLARM-ID, oft nicht öffentlich zugeordnet |
| Sendeintervall | etwa 2× pro Sekunde (Position) | etwa 1× pro Sekunde, Flugbahn wird vorausberechnet |
| Reichweite am Boden | bei freier Sicht über 300 km | meist nur einige zehn Kilometer, Segelflug in niedriger Höhe oft im Tal verdeckt |
| Datenschutz | offen, nicht abschaltbar | Piloten können sich für Weitergabe an das Netzwerk sperren |
Ohne diese Hilfe stünde der Empfänger nicht dort, wo er heute steht. Herzlichen Dank!
Masten, Schellen und die gesamte Mechanik, die eine stabile Konstruktion auf dem Dach erst möglich gemacht haben. Nicht zu vergessen seine spontane Mitarbeit beim Montieren und Verkabeln.
Stellt die Netzwerkanbindung zur Verfügung, mitsamt PoE-Ports, einem trockenen Montageplätzchen und den nötigen Firewall-Freigaben.